25. Juni 2011

Regionale Radwege unter Top-Ten in Mitteldeutschland

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Unter den Top-Ten der beliebtesten Radwege in Mitteldeutschlands sind sowohl der Unstrut- als auch der Unstrut-Werra-Radweg. Das Regionalmanagement Unstrut-Hainich freut sich über den 3. Platz für den Unstrut-Radweg sowie den achten Platz für den Unstrut-Werra-Radweg. Immerhin ist das Team an der Umsetzung und Weiterentwicklung dieser Strecken, im Rahmen des touristischen Vermarktungskonzeptes der Region, maßgeblich beteiligt.

In den letzten Wochen und Monaten hatte der Fernsehsender MDR die zehn beliebtesten Radwege Mitteldeutschlands gesucht. Auf der Internetseite www.mdr.de/topten wurden insgesamt 36 Radwanderwege vorgestellt, aus denen Interessierte ihre Favoriten wählen konnten. Unter den Gewinnern sind allein sechs Radwanderwege aus Thüringen. Ende Mai wurden dann die zehn beliebtesten Radwege Mitteldeutschlands im MDR FERNSEHEN vorgestellt.

Hier die aktuellen Platzierungen:

Platz 1:  Werratal-Radweg
Platz 2:  Elberadweg
Platz 3:  Unstrut-Radweg
Platz 4:  Ilmtal-Radweg
Platz 5:  Radweg Thüringer Städtekette
Platz 6:  Saale-Radwanderweg
Platz 7:  Muldental-Radweg
Platz 8:  Unstrut-Werra-Radweg
Platz 9:  Froschradweg
Platz 10:  3-Fähren-Radtour

Das Regionalmanagement setzt sich vehement für den Ausbau des Radwegenetzes unserer Region ein und greift den Gemeinden unter anderem bei der Planung und Fördermittelbeantragung unter die Arme.

Erst kürzlich wurde beispielsweise die Strecke zwischen Körner und Grabe übergeben. Der Abschnitt zwischen Schlotheim und Körner konnte bereits im August 2010 in Betrieb genommen werden. Die insgesamt neun Kilometer langen Strecken sind ein Zwischenstück des überregional bedeutsamen Unstrut-Werra-Radweges zwischen Mühlhausen und Sondershausen. Als Nächstes hoffen die Verantwortlichen auf den Baustart für die Strecke zwischen Grabe und Bollstedt.
Außerdem wurde im Frühjahr die Route zwischen Heyerode und Langula freigegeben. Die sechs Kilometer lange Strecke führt auf einem ehemaligen Bahndamm mitten durch den Wald. Sie verbindet nicht nur Vogtei und Eichsfeld sondern stellte auch einen weiteren Lückenschluss zum Unstrut-Werra-Radweg dar.

Auf dem Unstrut-Radweg wurde kürzlich die Abschnitte zwischen Ammern und Reiser sowie Reiser und Dachrieden fertiggestellt. Zudem ist der Ausbau der Radwege zwischen Dachrieden und Horsmar sowie Eigenrode und Horsmar im Gespräch. Auch der Radweg zwischen Seebach und Niederdorla kann bereits befahren werden. Im Rahmen des ländlichen Wegebaus soll dort noch in diesem Jahr eine Anbindung zum Niederdorlaer Stausee erfolgen. Zudem soll der Lückenschluss zwischen Niederdorla und Langula, auf einem Landwirtschaftsweg parallel zur Landstraße in Richtung Eisenach erfolgen, so Matthias Mucke von der Regionalen LEADER-Aktionsgruppe Unstrut-Hainich e.V..

Landrat Harald Zanker: „Um in Zukunft die Landschaften des Landkreises auch auf nachhaltige und umweltverträgliche Weise besser erkunden zu können, muss ein durchgängiges Radwegenetz her. Es soll eine sinnvolle Verknüpfung mit vorhandenen Wegen und touristischen Einrichtungen unserer Region ergeben. Wir sind bestrebt, den Ausbau des Radwegenetzes kontinuierlich fortzuführen und beste Voraussetzung für Radsport-Touristen auf den einmalig schönen Strecken unseres Kreises zu schaffen. Deshalb haben wir auch in diesem Jahr damit begonnen, zahlreiche Flexi-Toiletten entlang der Radwege aufzustellen. Von den Radsportlern wurde dies mit regem Zuspruch angenommen.“

Kirstin Freitag | Pressestelle Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis

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